Entwicklung

Die SRW metalfloat GmbH wurde im Jahr 2000 in Leipzig – zunächst als Sächsische Recycling Werke GmbH – von der Scholz Holding gegründet. In Espenhain sollte von nun an eine hochmoderne, zentrale Aufbereitungsanlage für alle Shredderrückstände errichtet werden, die an den deutschen Shredderstandorten der Scholz Gruppe anfallen, so dass alle gesetzlichen Anforderungen auf lange Sicht eingehalten werden konnten. Insbesondere die Einhaltung der europäischen Recyclingquoten für Altfahrzeuge war für die Scholz Gruppe von Anfang an von zentraler Bedeutung.

 

2005

Im Jahr 2005 errichtete die Scholz Gruppe – als erster Recycler überhaupt – eine großtechnische Aufbereitungsanlage für Shredderleichtfraktion. Zweck der Anlage ist die Gewinnung der darin enthaltenen werthaltigen Materialien, eines Deponieersatzbaustoffes sowie die Separation der metallischen Bestandteile. Von diesem Zeitpunkt an war die SRW in der Lage sämtliche Rückstandsfraktionen aus der Stahlschrottaufbereitung anzunehmen und konsequent zu verwerten.

 

2007

Im Zuge der Übernahme der fränkischen Kerscher Gruppe durch die Scholz AG (heute Scholz Holding) wurde der in Nürnberg befindliche Aufbereitungsstandort für Shredderrückstände  durch die SRW GmbH übernommen. Im Zuge dieser Verschmelzung firmiert das Unternehmen seither unter dem Namen SRW metalfloat GmbH. Neben der dadurch erreichten Ausweitung der Verarbeitungskapazität konnte auch eine Optimierung der Logistikkosten, insbesondere für die in Süddeutschland ansässigen Lieferanten, erreicht werden.

 

2008 bis 2010

In den Jahren 2008 bis 2010 wurde der Standort Espenhain für insgesamt 30 Millionen Euro umfassend erneuert und erweitert. Daher wurde der Platz in Espenhain zu einem der größten Verarbeitungsstandorte für Shredderrückstände. Mit Investitionen in Logistik und Aufbereitungstechnik konnte die Recyclingtiefe weiter gesteigert und die Wertschöpfung intensiviert werden. So können vor Ort auch metallarme Fraktionen effizient aufbereitet und selbst die geringsten metallischen Bestandteile separiert werden.

 

2014

Im Zuge der Restrukturierung der Scholz Gruppe wurde der Gesellschafterkreis der Muttergesellschaft Scholz Holding GmbH (zuvor Scholz AG) erweitert. Mit dem Einstieg der Toyota Tsusho Corporation, Mitglied der Toyotagruppe, wurde ein strategisch wichtiger und finanzstarker Investor für die Herausforderungen der künftigen Jahre gefunden. Insbesondere die herausragende Stellung der Scholz Gruppe im Recycling von Altfahrzeugen, mit dem Kompetenzzentrum Espenhain, soll künftig weiter ausgebaut werden.

 

Rückblick

An unserem heutigen Standort in Espenhain wurde ab 1938 eine Braunkohleveredlungsanlage betrieben, wo hauptsächlich Treibstoffe aus einheimischer Braunkohle für militärische Zwecke hergestellt wurden. Aufgrund der Rohstoffknappheit in der früheren DDR wurden die Anlagen bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 weiter betrieben.